Biometrische Systeme im allgemeinen

Grundlegende Begriffe
Ablauf eines Biometrischen Erkennungssystems
Betriebs- und Speichermethoden
Aspekte im Umgang mit Erkennungssystemen
Abweisen oder nicht abweisen?
Stärken und Schwächen
Kriterien für die Praxistauglichkeit

Grundlegende Begriffe

Ausgangspunkt, jedes biometrischen Verfahrens ist das Enrolment. Unter Enrolment versteht man das erstmalige erfassen und (Ver-)Messen des biometrischen Merkmals.

Darauffolgend geschieht die Umwandlung der Biometrischen Daten in einen Referenzdatensatz bzw. die Speicherung als Template. Das Template stellt bei der Authentifizierung, den Vergleichswert dar, mit dem bei allen darauf folgenden biometrischen Überprüfungen die Daten übereinstimmen sollten.

Template Voraussetzung

Bei der Erforschung eines Biometrischen Systems muss man als erstes herausfinden, welche biometrischen Merkmale besonders für ein Template geeignet sind. Nur diese werden dann tatsächlich auch gespeichert.

Die einzelnen Merkmale sollten sich möglichst stark voneinander unterscheiden. Dafür berechnet man für jedes Merkmal des Templates das Maß der Diskriminierung.

Folgende Werte spielen dabei eine Rolle:

Feature-Discrimination-Ration

Unterschiede des gleichen Merkmals z.B. Handbreite) zwischen allen Benutzern

Intraclass-Variability

Stärke der Variation von Merkmal bei mehreren Messungen vom gleichen Benutzer