Biometrische Merkmale

Passiv
Fingerabdruck
Hautwiderstand
Handvenenverlauf
Handgeometrie
Fingergeometrie
Nagelbett
Iris
Retina
Ohrgeometrie
Gesichtsmerkmale
Körpermaße
Körpergeruch
DNA

Aktiv
Stimme
Lippenbewegung
Mimik
Unterschrift
Tippverhalten
Sitzverhalten
Gangverhalten

Unterschrift

Vorteile:

Nachteile:

Fakten:

Weitere Einsatzgebiete wären:

Allgemein

Jede Unterschrift ist ganz individuell, vom der jeweiligen Person abhängig. Unter dem Begriff Unterschrift versteht man meistens die handschriftliche Namensunterzeichnung eines Schriftstückes. Das kann z.B. ein Brief, ein Vertrag, eine Bestätigung oder eine Empfangsbescheinigung sein.

Ein solcher Namenszug gilt Historisch als Rechtsakt und führt auf das Siegel zurück.

Praktische Anwendung

Die Unterschrift kann in folgenden Bereichen eingesetzt werden

In der Praxis kann die Aufnahme von Unterschrift über ein TFT-Display mit Ermittlung von Druckstufen sowie Ablage eines Referenzmusters auf einer Smart Card erfolgen.

Bei der Unterschrifterkennung wird zwischen dem statischen (Offline-Erkennung) und dem dynamischen (Online-Erkennung) Verfahren unterschieden.

Beim statischen Verfahren erhält man die Unterschriften aus einem gespeicherten Bild. Bei dem dynamischen Verfahren wird das Bild vor Ort aufgenommen(z.B. bei einer Notiz auf einem PDA).

Statisches Verfahren

Bei der statischen Unterschriftsverifikation werden die geometrischen Eigenschaften der Unterschrift geprüft.

Geachtet wird unter anderem auf

Funktionsweise des statischen Verfahrens

Die Unterschrift wird über einen Scanner aufgenommen und als Bild im Graustufen-Format gespeichert. Zuvor wird die Schrift vom Hintergrund extrahiert(Unterschrift sollte gegenüber dem Hintergrund dunkel sein).

Verhaltensbasierte Verfahren

Dieses Verfahren stellt eine Grobstruktur der Unterschrift anhand der Pixel, die der des Schwellenwertes liegen, dar. Zur Verfeinerung der Struktur wird die Strichbreite auf einen Pixel ausgedehnt und mögliche Störpixel herausgefiltert. Das statische Verfahren ist relativ unsicher, weil es nur geometrische Eigenschaften berücksichtigt(Obere Hüllkurvenvektoren, Untere Hüllkurvenvektoren Strichdichte und Strichvektoren Vertikale Dichte).

Dynamisches Verfahren

Bei diesem Verfahren unterschreibt der Benutzer auf einem Tablett, das mit Sensoren ausgestattet ist. Dabei werden Unterschriftsmerkmale während des Unterschreibens aufgezeichnet. Für die Erkennung sind folgende Kriterien, der Unterschrifterstellung wichtig Sobald die Unterschriften erfasst wurden, werden daraus die Benutzerspezifischen Merkmale raus gefiltert, um ein Referenzmuster zur Identifizierung des Benutzers zu bilden.

Das Referenzmuster wird dann in einer Datenbank hinterlegt und mit einer persönlichen ID versehen. ID-Informationen werden benutzt um die Referenzdaten zu extrahieren und diese mit den Werten der neueingegebenen Unterschrift zu vergleichen. Durch diesen Vergleich kann sich ein Nutzer verifizieren.

Anhand eines vordefinierten Schwellwertes wird die Unterschrift entweder erkannt oder nicht. Dynamische Verfahren werden in der Praxis häufiger eingesetzt, da sie fälschungssicherer sind.

Dynamisches Verfahren

Wer Unterschriftsdaten digitalisiert, möchte in der Regel diese Daten im Zweifelsfall für einen späteren Vergleich heranziehen können. Ein späterer Vergleich ist halt nur so gut, wie die Daten, mit denen der Vergleich durchgeführt wird.

Für ein gutes Ergebnis bei der Unterschriftenerfassung gibt es einen Haufen von qualitativen Kriterien.