Biometrische Merkmale

Passiv
Fingerabdruck
Hautwiderstand
Handvenenverlauf
Handgeometrie
Fingergeometrie
Nagelbett
Iris
Retina
Ohrgeometrie
Gesichtsmerkmale
Körpermaße
Körpergeruch
DNA

Aktiv
Stimme
Lippenbewegung
Mimik
Unterschrift
Tippverhalten
Sitzverhalten
Gangverhalten

Sitzverhalten

Vorteile:

Nachteile:

Fakten:

Weitere Einsatzgebiete wären:

Allgemein

Als S-förmig gebogener, flexibler "Stab" trägt die Wirbelsäule das Gewicht des menschlichen Oberkörpers, der Arme und des Kopfes. Sitzen erfordert die Aktivität einer Vielzahl von Muskeln im Hals- und Rückenbereich.

Die Art der Belastung und die Druckpunkte hängen von denn individuellen Sitzgewohnheiten und Tätigkeiten der Menschen beim Sitzen ab.

Praktische Anwendung

Für die Erkennung der Sitzhaltung wird ein Bürostuhl mit Sensormatten ausgestattet. Ungefähr 4000 Drucksensoren nehmen die Druckverteilung an Sitz und Rückenlehne auf, woraus je Sensor ein Druckwert zwischen 0 und 255 resultiert.

Aus diesen Daten wird ein dreidimensionales Druckverteilungsmuster erstellt. Ein Bildbearbeitungsalgorithmus, reduziert die Datenpunkte auf potentiell wichtige Merkmale, wie z. B. die Position des größten Druckpunktes, die Entfernung der Sitzknochen oder die gesamte Kontaktfläche. Diese Daten werden anschließend mit bereits gespeicherten Druckmustern verglichen. Dies funktioniert derzeit nur bei unbewegten Haltungen. Das Verfahren, das lediglich statische Daten verarbeiten kann, dient der Ermittlung der Sitzhaltung (aufrecht, Bein aufgeschlagen, vor- oder zurückgebeugt, etc.) des Probanden. Es wird jedoch bereits an einem dynamischen Verfahren für das Sitzverhalten gearbeitet, mit dem dann eventuell eine Identifikation von Personen möglich wird. Dieses Verfahren lässt sich gut in die gewohnte Arbeitsumgebung integrieren.

Es befindet sich im Erforschungs-/ und Entwicklungsstadium und ist noch nicht marktreif. Personen eindeutig anhand ihres Sitzverhaltens zu identifizieren ist bisher nicht möglich. Denkbar sind aber folgende Einsatzgebiete: