Biometrische Merkmale

Passiv
Fingerabdruck
Hautwiderstand
Handvenenverlauf
Handgeometrie
Fingergeometrie
Nagelbett
Iris
Retina
Ohrgeometrie
Gesichtsmerkmale
Körpermaße
Körpergeruch
DNA

Aktiv
Stimme
Lippenbewegung
Mimik
Unterschrift
Tippverhalten
Sitzverhalten
Gangverhalten

Handvenenverlauf

Vorteile:

Nachteile:

Fakten:

Allgemein

Die Venenerkennung ist ein biometrisches Verfahren, mit dem Personen durch Infrarot-Technologie anhand ihrer Handgefäßstruktur erkennt werden können. Der Verlauf der Adern und Venen ist dabei genauso einzigartig wie der Fingerabdruck.

Sensoren, die auf die Temperatur der Gefäßstruktur in der Hand reagieren, stellen in Kombination mit komplexer Filtertechnologie, die sogenannte Lebenderkennung fest und schützen vor Täuschungsversuchen mittels nichtbiometrischer Mittel oder durch Nachbildung biometrischer Merkmale.
Bei der Venenerkennung wird die Hand gegen einen Scanner gehalten und in Sekunde, ist die betreffende Person identifiziert.

Die Venenerkennung erreicht eine einzigartigen FAR von 0,0001% und eine FRR von 0,1%, somit gehört sie zu den sichersten biometrischen Verfahren. Darüber hinaus liegt die Usability der Venenerkennung bei 99,98%.

Praktische Anwendung

In bereits vielen östlichen Ländern, werden Zutritts-Kontrollen eingesetzt. Die Venenerkennung wurde mit anderen Biometrischen Verfahren verglichen (z.B. Gesichtserkennungssystem, Iris-Erkennung...). Systeme wie eben die Iris-Erkennung sind im Verhältnis sehr aufwendig und wesentlich teurer. Zusätzlich weisen diese auch Schwachstellen auf.

Die Venen, die sich nicht direkt unter der Haut befinden und schwächer angezeigt werden, werden durch Algorithmen hochgerechnet.

Dieses System wird zum Teil auf Flughäfen in Kanada(beim Bodenpersonal, das die Flugzeuge wartet) eingesetzt. Denn die Erkennung mit Schmutzigen Händen an normalen Erkennungssystemen gestaltet sich unter diesen Umständen etwas schwierig. Bei der Venenerkennung fallen solche Probleme nicht an.