Biometrische Merkmale

Passiv
Fingerabdruck
Hautwiderstand
Handvenenverlauf
Handgeometrie
Fingergeometrie
Nagelbett
Iris
Retina
Ohrgeometrie
Gesichtsmerkmale
Körpermaße
Körpergeruch
DNA

Aktiv
Stimme
Lippenbewegung
Mimik
Unterschrift
Tippverhalten
Sitzverhalten
Gangverhalten

Die Handgeometrie

Vorteile:

Nachteile:

Fakten:

Allgemein

Die Erfassung der Handgeometrie ist eines der ältesten biometrischen Verfahren. Ab einem Alter von etwa 20 Jahren sind die Veränderungen an der menschlichen Hand meist nur noch gering. Für die biometrische Vermessung werden bis zu 90 Werte für Dicke, Länge, Breite und Fläche der Hand bzw. der Finger gemessen.

Der Speicherplatzaufwand für einen Benutzer liegt je nach Verfahren zwischen 20-50 Byte.

Da aufgrund der Dickenmessung dreidimensionale Aufnahmen benötigt werden, sind komplizierte Optiken erforderlich. Die Sensortechnik und ihr Gesamtsystem werden daher meist recht voluminös, so dass die Technik bislang überwiegend bei der räumlichen Zugangskontrolle oder zur Zeiterfassung eingesetzt wurde.

Praktische Anwendung

Die Hand wird mit Hilfe von Sensoren auf einer ebenen Fläche passend ausgerichtet, so das alle Finger weit genug gespreizt sind. Sobald alle Sensoren berührt werden, wird ein Bild(im Lesegerät, gespiegelt von einer Kamera), von oben und seitlich aufgenommen.

Aus diesen Bildern werden die Konturen der Hand erzeugt. Um das Ganze möglichst genau zu machen, werden die Aufnahmen in Schwarz/Weiß um konvertiert. Daraus werden dann verschiedene Merkmale extrahiert und ermittelt wie z.B. die Fingerspitzen und Punkte zwischen den Fingern. Aus deren Länge wird die Maßeinheit berechnet, die die Position weiterer Fingerbreitenmesspunkte bestimmt. Werte wie die Handbreite, Abstände und Winkel zwischen verschiedenen Interfinger-Points, Fingerkrümmung und Höhe der Handfläche und Finger werden natürlich auch noch gemessen.